Einbruchschutz – Wie Sie Ihr Zuhause schützen

Die richtige Kombination machts!

Einbruchschutz ist wichtig und wirkt!

Um die Sicherheit ihres Zuhauses zu gewährleisten, empfiehlt es sich, mehrere Methoden zu kombinieren. In diesem Blogbeitrag haben wir daher einige wichtige Informationen und Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Zuhause schützen können.

Einbruchschutz

Seit 2015 sinkt die Anzahl an Einbrüchen in Deutschland stetig. Allein im Vergleich der Jahre 2020 und 2021 ist dies gut zu erkennen. Daten von Statista zufolge gab es 2020 noch etwa 75 Tausend polizeilich gemeldete Fälle, waren es 2021 nur noch etwa 54 Tausend. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass Privatimmobilien in den letzten Jahren verstärkt mit modernen Schutzsystemen aufgerüstet wurden. Ein weit verbreitetes Beispiel sind moderne Türspione, die mit dem Handy verbunden werden können und so eine ständige Überwachung der Haustür ermöglichen. Die Sicherung von Türen und Fenstern ist besonders wichtig, da es sich dabei um die häufigsten Einstiegsoptionen von Einbrechern handelt.

Welche Schutzmechanismen gibt es?  

Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Schutzmechanismen. Zum einen wären da mechanische Schutzmechanismen, die also konkret das Haus vor dem Einbruch schützen und elektrische Mechanismen, die jedoch eher eine abschreckende Wirkung erzielen. Zusätzlich sei zu erwähnen, dass es nicht den einen Schutzmechanismus gibt, sondern dass ein guter und umfassender Schutz durch verschiedene Kombinationen der Schutzmechanismen geschaffen wird.

Zu den mechanischen Schutzmechanismen gehören unter anderem die folgenden:

  • Fenster- und Türriegel, die Türen und Fenster effektiv geschlossen halten und meist ohne große Umbauten angebracht werden können
  • Abschließbare Fenstergriffe
  • Gitter vor Kellerfenstern, die fest mit dem Boden oder dem Mauerwerk verankert werden sollten
  • Hochwertige Türschlösser, die ein Aufbohren verhindern
  • Gesicherte Rollläden, die ein Aufschieben unmöglich machen
  • Gute Beleuchtung der Auffahrt und des Bereiches rund ums Haus, sodass Einbrecher aufgrund der guten Sichtbarkeit abgeschreckt werden

Möchten Sie die mechanischen Schutzmechanismen mit elektrischen erweitern, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

  • Alarmanlage, die die Nachbarn oder Passanten auf den Einbruch aufmerksam macht
  • Videoüberwachung wirkt abschreckend und dient bei einem Einbruch als gutes Beweismittel. Bei Echtzeitübertragung kann eventuell direkt eingegriffen werden.
  • Eine Gegensprechanlage oder ein moderner Türspion ermöglichen es Ihnen noch bevor Sie die Tür öffnen zu sehen, wer vor Ihrer Haustür steht und mit der Person zu reden, ohne sie in Ihr Haus zu lassen
  • Mit Hilfe von Smart Home Systemen oder Zeitschaltuhren Ihre Anwesenheit simulieren. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn Sie für einige Tage verreisen.

Zudem sollten Sie Ihre Wertgegenstände und wichtige Dokumente entweder in einem Safe oder in einem Schließfach bei der Bank sichern. Bei Dokumenten bietet sich auch eine digitale Sicherung an. Halten Sie sich auch an die gängigen Regeln:

  • Teilen Sie Ihre Abwesenheit oder Ihren Urlaub nie öffentlich mit. Vor allem nicht über Social Media!
  • Setzen Sie auf Nachbarschaftshilfe und bitten Sie einen Nachbarn ab und an Ihren Briefkasten zu leeren und Ihre Wohnung zu betreten. Zudem sind Ihre Nachbarn so aufmerksamer, sollte sich jemand Zutritt zur Wohnung verschaffen wollen.
  • Nutzen Sie das kostenlose Beratungsangebot der Polizei. Dort erhalten Sie hilfreiche Informationen dazu, wie Sie Ihr Zuhause sichern können und was zu tun ist, wenn doch mal bei Ihnen eingebrochen wurde.

Einbruchschutz wird gefördert

Gute Nachrichten gibt es auch von der KfW. Wohneigentümer, aber auch Mieter haben die Möglichkeit Förderungen für den Einbruchschutz zu beantragen. Wichtig dabei ist, dass die Maßnahmen aber auch die von der KfW vorgeschriebenen Mindestanforderungen erfüllen. Nur dann wird Ihrem Antrag stattgegeben.

Die KfW-Förderung zum Einbruchschutz erhalten Sie für die folgenden Einbruchschutzmaßnahmen:

  • Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren
  • Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren
  • Einbruchhemmende Gitter und Rollläden
  • Nachrüstsysteme für Fenster, Balkon und Terrassentüren
  • Alarmanlage und Beleuchtung
  • Türspione, Türkommunikation und Gegensprechanlage

Kümmert sich der Mieter oder der Vermieter um den Einbruchschutz?

Grundsätzlich sind Vermieter nicht verpflichtet besondere Maßnahmen zum Einbruchschutz vorzunehmen. Entscheidet sich der Vermieter doch aufzurüsten, so besteht für ihn die Möglichkeit die Kosten aufgrund der Modernisierung auf die Mieter durch eine Mieterhöhung von bis zu 11% umzulegen. Wird etwas gestohlen, so wird der Schaden der entwendeten Gegenstände von der Hausratsversicherung der Mieter gedeckt. Schäden an der Wohnung selbst wird von der Gebäudeversicherung des Vermieters übernommen.

Natürlich haben Sie als Mieter die Möglichkeit selbst für Einbruchschutz zu sorgen. Jegliche Maßnahmen sollten dann aber dem Vermieter mitgeteilt werden und wenn möglich reversibel sein.

Hier haben wir noch einige Links für Sie aufgelistet, über die Sie weiterführende Informationen zu dem Thema erhalten:

KfW-Förderungen für Einbruchschutz – https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

Beratungsseite der Polizei – https://www.k-einbruch.de/

Sie haben noch Fragen, oder wollen mehr zu diesem Thema wissen? Wir beraten Sie gerne! Melden Sie sich bei uns telefonisch, per E-Mail, oder kommen Sie spontan in unserem Büro in Buer vorbei. Wir freuen uns schon auf Sie!

 

Hinweis: Die in diesem Artikel gemachten Angaben und Empfehlungen ersetzen keine Beratung bei einem Experten und stellen nur Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit dar. Trotz gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden.

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