Immobilien in Universitätsstädten

Hohe Nachfrage nach Studentenwohnungen

In diesem Monat beginnt ein neues Semester an den deutschen Universitäten und besonders im Winter ist die Zahl an Erstsemestern groß. Dies bedeutet auch eine extrem hohe und stetig wachsende Nachfrage an bezahlbaren Wohnraum nahe den Universitäten. Warum sich eine Investition in Studentenwohnungen für Sie lohnen kann erfahren Sie in diesem Beitrag.

Immobilien in Universitätsstädten

Jahr für Jahr gibt es immer mehr Studierende und das wirkt sich auch auf den Immobilienmarkt aus. Günstige Wohnungen in der direkten Nachbarschaft von Universitäten sind äußerst begehrt, aber auch sehr knapp. Dies sorgt für einen Nachfrageüberhang welcher einigen Vorteilen für Vermieter und Investoren einhergeht. Bevor wir Ihnen die Vorteile, aber auch mögliche Risiken von Studentenwohnungen auflisten, wollen wir zunächst kurz auf die zwei gängigsten Formen von Studentenwohnungen eingehen.

Studentenwohnungen

Unter einer Studentenwohnung versteht man meist kleine, 1 bis 2 Zimmer-Wohnungen, die in der Regel an Student vermietet werden. Aber auch Auszubildene, Praktikanten, oder Berufseinsteiger zählen zu gängigen Mietern. Die Wohnungen liegen in Universitätsstädten wie Bochum, Duisburg, Essen oder Köln und sind oftmals schon mit schlichter Möblierung ausgestattet, die einen direktes Bewohnen möglich macht.

Vermietung an Wohngemeinschaften

Die Studienzeit ist für Viele auch eine Zeit neue Kontakte zu knüpfen. Wohngemeinschaften bieten sich dafür besonders an und man ist als junger Mensch nicht direkt auf sich allein gestellt. Größere Wohnungen mit mehreren Zimmern bieten sich dafür besonders an. In der Regel hat jeder Student ein eigenes Zimmer und Räumlichkeiten wie das Badezimmer, die Küche oder das Wohnzimmer werden zusammen genutzt. Wichtig ist hierbei dass alle Schlafzimmer möglichst gleichgroß sind und gemeinschaftlich genutzte Gegenstände und Möbel, wie beispielsweise die Küche, schon vorhanden sind. Der Mietvertrag umfasst in diesem Fall immer ein Zimmer und Nutzungsrechte für die Gemeinschaftsräume.

Vermietung an einzelne Studierende

Es gibt aber auch viele Studierende, denen die Privatsphäre einer eigenen Wohnung lieber ist. Wie bereits erwähnt suchen sie in diesem Fall kleiner Wohnungen mit nur ein bis zwei Zimmern. Zudem sind sie meist gewillter auch etwas mehr dafür zu bezahlen, weshalb Vermieter einen höheren Quadratmeterpreis verlangen können. Besonders in direkter Nachbarschaft der Universität kann man so hohe Mieteinnahmen erzielen. Auch bei dieser Art von Vermietung ist es zu empfehlen, die Wohnung möbliert zu vermieten. So können Sie die Miete durch den Möbelzuschlag noch etwas erhöhen. Wichtig dabei ist aber, dass in diesem Fall auch der Nutzwert der Wohnung steigt, das heißt alle grundlegenden Möbel, die man für das alltägliche Leben benötigt, sollten vorhanden sein.

Vorteile der Vermietung an Studenten

Entscheiden Sie sich für die Vermietung an Studenten können Sie von vielen Vorteilen profitieren. Die eingangs erwähnte hohe Nachfrage garantiert Ihnen eine gute Vermietbarkeit und trotz eines häufigen Mieterwechsels eine geringe Gefahr von Leerstand. Dazu kommt, dass Sie die Wohnung auch gut an Auszubildene und Berufseinsteige vermieten können und so zusätzlich abgesichert sind.
Auch profitieren Sie von potenziell höheren Renditen, da Studierende aufgrund des Nachfrageüberhangs besonders in Universitätsnähe gewillt sind höhere Mieten zu zahlen. Dank des oft zügigen Mieterwechsels kann die Höhe der Miete zudem regelmäßig angepasst werden. Bedenken Sie aber stets, dass Sie die Mieten nicht zu hoch ansetzen sollten, sie sollten immer noch durch das BAföG oder Minijobs bezahlbar sein.

Risiken der Vermietung an Studenten

Ganz risikolos ist die Vermietung von Studentenwohnungen aber natürlich nicht. Studierende sind meist noch sehr unerfahrene Mieter und so können leicht Mängel an den Räumlichkeiten entstehen. Daher müssen Sie stets Instandhaltungsinvestitionen einkalkulieren, und die Wohnung vor dem Vermieterwechsel eventuell renovieren.
Weiter kann es auch zu Mietausfällen kommen, da Studenten oft ein niedriges Einkommen haben, oder auf das Geld von ihren Eltern angewiesen sind. Deutlich abgeschwächt wird dieses Risiko aber durch die Bürgschaft der Eltern. In vielen Fällen übernehmen die Eltern auch direkt die Mietzahlungen.
Ein weiterer Nachteil sind die anfänglich nötigen Investitionen. Studentenwohnungen, egal ob an Einzelpersonen oder Wohngemeinschaften, werden in der Regel möbliert vermietet. Auch wenn es sich nur um eine grundlegende und schlichte Ausstattung handelt, müssen Dinge wie Küchengeräte, Betten, Schränke, Tische und ähnliches angeschafft werden. Diese Investitionen rentieren sich dank der hohen Mieteinnahmen aber meist schnell.

Unsrer Fazit

Besitzen Sie eine oder mehrere Wohnungen in einer Universitätsstadt, dann sollten Sie eine Vermietung an Studenten in Betracht ziehen. Es gibt viele Vorteile und ein Einbruch dieses Bereiches des Immobilienmarktes ist dank der jährlich steigenden Studentenzahlen nahezu ausgeschlossen. Die Risiken dabei sind vergleichsweise gering und lassen sich mit Hilfe einfacher Mittel weiter abschwächen.

Sie haben noch Fragen, oder wollen mehr zu diesem Thema wissen? Wir beraten Sie gerne! Melden Sie sich bei uns telefonisch, per E-Mail, oder kommen Sie spontan in unserem Büro in Buer vorbei. Wir freuen uns schon auf Sie!

Hinweis: Die in diesem Artikel gemachten Angaben und Empfehlungen ersetzen keine Beratung bei einem Experten und stellen nur Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit dar. Trotz gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden.

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