Was sind „verbrannte Immobilien“?

Gefahren beim privaten Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie ist kein Kinderspiel und so lauern einige Gefahren und Fallstricke auf Eigentümer, die ihre Immobilie ohne die Hilfe eines Experten verkaufen wollen. 

Eine Gefahr ist, dass die Immobilie als „verbrannte Immobilie“ endet. Was man genau darunter versteht, wie eine Immobilie „verbrennt“ und was man dagegen tun kann, erklären wir Ihnen im Folgenden. 

Was sind „verbrannte Immobilien“?

Wenn Sie sich schon etwas mit dem Immobilienmarkt auseinandergesetzt haben, sind Sie vermutlich schon mal über den Begriff „verbrannte Immobilie“ gestolpert. Einfach gesagt, bezeichnet man damit Immobilien, die schon eine sehr lange Zeit auf dem Immobilienmarkt angeboten werden, jedoch aufgrund verschiedener Gründe nicht verkauft werden können. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Immobilien, die von den Eigentümern privat verkauft werden. 

Welche Gründe gibt es? 

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sich eine Immobilie nicht verkaufen lässt, so kann zum Beispiel schon ein schlechtes Exposé viele potenzielle Interessenten abschrecken. 

Der Hauptgrund jedoch ist in den meisten Fällen ein, durch den Verkäufer, zu hoch angesetzter Verkaufspreis. Viele Kaufinteressenten beobachten den Immobilienmarkt genau und vergleichen Angebote, sodass schnell auffällt, wenn der Preis zu hoch angesetzt wird. Dies hat zur Folge, dass die Interessenten die Immobilie direkt aussortieren. 

Daraus kann sich schnell ein Teufelskreis entwickeln: bleiben die Interessenten aufgrund des hohen Verkaufspreises aus, bleibt die Immobilie lange auf dem Markt und wird auf Dauer immer unattraktiver für potenzielle Käufer, da der Eindruck entsteht, etwas stimmt mit der Immobilie nicht. Dies hat zur Folge, dass der Verkäufer den Preis reduzieren muss und geschieht dies mehr als einmal, verstärkt dies nur weiterhin den Eindruck, die Immobilie habe gravierende Probleme. Im schlimmsten Fall muss der Verkäufer so weit den Preis absenken, dass er oder sie erhebliche Verluste erleidet. 

Was kann man dagegen tun?

Um gar nicht erst in diese Gefahr zu geraten, sollten Sie sichergehen, dass Sie ein aussagekräftiges und professionelles Exposé erstellen. Der erste Eindruck zählt und so müssen Sie potenzielle Käufer schon mit den ersten Bilder Ihrer Immobilie überzeugen. 

Setzen Sie alle Vorzüge Ihrer Immobilie in Szene und zeigen Sie Interessenten, was man mit der Immobilie alles machen kann. Ganz wichtig dabei: bleiben Sie dennoch stets ehrlich. Gibt es gravierende Mängel, sollten Sie diese den Interessenten natürlich mitteilen. 

Haben Sie Ihre Immobilie bereits vermarktet und stehen nun vor dem Problem, dass sie „verbrannt“ ist, so ist es ratsam die Immobilie zunächst vom Markt zu nehmen. Überdenken Sie ihre Vermarktungsstrategie und warten Sie eine Weile bevor Sie die Immobilie erneut auf den Markt bringen. Noch ratsamer ist es jedoch, sich spätestens in diesem Moment an einen Experten zu wenden. Dieser verfügt über genügend Marktwissen, um Ihre Immobilie exakt einzuwerten und ideal und individuell zu vermarkten. 

Sie haben noch Fragen, oder wollen mehr zu diesem Thema wissen? Wir beraten Sie gerne! Melden Sie sich bei uns telefonisch, per E-Mail, oder kommen Sie spontan in unserem Büro in Buer vorbei. Wir freuen uns schon auf Sie!

Hinweis: Die in diesem Artikel gemachten Angaben und Empfehlungen ersetzen keine Beratung bei einem Experten und stellen nur Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit dar. Trotz gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden.

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